Stella Förster

Der phantastische Bildkosmos der Künstlerin Stella Förster versetzt den Betrachter in fassungsloses Erstaunen. Wie aus einem unerschöpflichen Füllhorn sammelt die Künstlering Flaschen, Gläser Parfümflakons, Fächer, Schalen, Federn, Trochter, Ketten, Schuhe, Äste, Girlanden, Styroporkugeln, Schläuche oder Antennen, um nur einige Alltagsobjekte zu nennen, die sich in Ihren überbordenden Installationen neu arrangiert. Deko-Kitsch und Haushaltsrelikte finden sich darin ebenso wie Verweise auf archaische Kulturen, beispielweise Knochen, Masken und Felle. All das breitet sich über Wände, Böden und Decken aus, behauptet sich in allen Winkeln und Ecken und lehrt uns die im Alltag oft verloren gegangene Achtsamkeit vor den nutzlos gewordenen Dingen unserer Wegwerfkultur. Im Prozess der künstlerischen Transformation, in dem Stella Förster die Gegenstände in bizarre Kombinationen neu zusammenstellt und mit Heißkleber zusammenschweißt, verwandeln sich in Artefakte in eine Traum- und Alptraumwelt zwischen skurriler Schönheit und bedrohlicher Unheimlichkeit.



Artikel 1 - 9 von 9